POP-UP II
Rainer Tillmann

Rainer Tillmann

1953
  • in Gelsenkirchen geboren, lebt und arbeitet hier
1977-83
  • Grafik-Design Studium an der GHS Essen (Folkwang)
1987-99
  • Dozent für Gestaltung und Typografie am WZR in Essen
  • Freiberuflich tätig als Grafik-Designer, Maler und Musiker

Ausstellungen (Auswahl)

2003
  • Galerie Hotel Maritim, Bonn
  • Museum Gelsenkirchen, Jahresschau
2004
  • Industrie und Handelskammer, Bonn
  • Atelier-Galerie Carsten Fischer, Essen
2005
  • Galerie Kabuth in der Sparkasse Gelsenkirchen-Buer
2006
  • Galerie Agnes Raben, Vorden / NL
  • Art Twente, Enschede – mit Galerie Raben
2007
  • Selinka Schmitz Werbeagentur / „Licht und Farbe“, Köln
  • Volksbank Gelsenkirchen-Beckhausen mit Ausstattung
2008
  • Galerie Goethe/ „Sommerausstellung“, Bozen / IT
  • Schlösschen Borghees, Emmerich
2010
  • Galerie Seidelstraße – Gina Feder / „Farbräume“, Murnau
2011
  • Format-Galerie & Design / „Wolkenlicht“, Bergen / NL
2012
  • Format-Galerie & Design / „Wolkenlicht II“, Bergen / NL
2013
  • Galerie Seidelstraße – Gina Feder / „Lost in Colour“, Murnau
  • Industrieclub Friedrich Grillo / „Lichträume“, Gelsenkirchen
2014
  • ART Zevenaar, Gilsing, Zevenaar / NL
2015
  • Galerie MOA, Maastricht / NL
  • Museum aan het Vrijthof / „Licht“, Maastricht / NL
  • Galerie Reitz / „Lichträume“, Rheinauhafen Köln
2016
  • Galerie MOA, Maastricht / NL
2017
  • Convenio „Wolkenlicht II“, Gelsenkirchen
2018
  • Atelier-Galerie VILLA, „White Cluster“, Gelsenkirchen
2019
  • Galerie Alessandro Casciaro (Goethe Galerie) „Cluster“ Sommerausstellung (Künstler der Galerie), Bozen / IT
2022
  • Kunsthaus Langenberg / „Licht“
  • Galerie Kabuth, Benjamin Nachtwey / RainerTillmann „Works – Colours of Light / Light of Colours“

Farbraumlicht

In Rainer Tillmanns gepolsterten Farbraumbildern scheinen die Farben langsam ineinander zu fließen. Kontrollierte, dynamische Bewegungen sowie Ruhen und Geschenlassen während des Malprozesses bestimmen den Charakter der Arbeiten. Weiche, in sich verlaufende Farbfelder in schwebenden Schichten bilden ruhige und beruhigende Farbräume, die sanft den Raum zu erhellen scheinen. Abstrakte Malerei mit weiter Tiefe, die wie Musik mit ihren harmonischen Nuancen empfunden werden kann.

Waren es früher noch reine Leinwandarbeiten, so werden seine Bilder seit 2002 mit Polsterwatte und Schaumstoff aufgepolstert um die harten Kanten der Leinwände zugunsten einer weichen Rundung aufzubrechen. Mit Pinsel und Schwamm werden zahlreiche Farbschichten aufgetragen, mal lasierend mal halbdeckend. Auch wenn eine Farbe oft scheinbar vorherrschend ist, so sind die Nuancen, das Zusammenspiel von kalten und warmen Werten, von matt und leuchtend, von heller und dunkler entscheidend für den Bildaufbau und lassen ein pulsierendes neues Ganzes von großer atmosphärischer Dichte entstehen.

Tillmanns Arbeiten strahlen trotz aller Intensität und energetischen Kraft eine wohltuende Stille aus und laden zu längerem Eintauchen ein.

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